FairFoto-Pass 2017

Geschätzte Fotografen

 

Wir lieben und bewundern Eure Bilder – trotzdem ist die Problematik allen bekannt: Die Organisatoren von historischen Sonderzügen möchten möglichst viele zahlende Reisende an Bord begrüssen, um diese Züge kostendeckend zu betreiben und sie damit erst zu ermöglichen. Fotografen interessieren aber mehr attraktive Standorte entlang der Bahnlinie, um den nostalgischen Zug in der vielseitigen Bündner Landschaft zu fotografieren.

 

Mit dem Kauf eines FairFoto-Passes erklären sich die Fotografen freiwillig mit den Mitreisenden in den nostalgischen Zügen und den organisierenden historic-RhB-Vereinen solidarisch und leisten somit einen sehr geschätzten Beitrag zum Erhalt des historischen rollenden Kulturgutes auf Graubündens Schienen.

 

Als unmittelbaren «Gegenwert» erhalten die Fotografen die Fahrordnungen der durch die historic-RhB-Vereine organisierten Extrazüge per E-Mail zugestellt.

 Der FairFoto-Pass kostet CHF 30.– pro Kalenderjahr;

der Betrag kommt dem Projekt G 3/4 Nr. 1 «Rhätia» von 1889 zugute.

ACHTUNG:
Der «FairFoto-Pass» ist kein Freipass zu den nicht öffentlichen Bahnanlagen; ebenfalls ist das Überschreiten der Geleise verboten. Das dürfte Bahnfreunden sowieso klar sein
(Beim Bild unten war der Bahnhof übrigens betrieblich gesperrt; das gibt's auch!)

Tibert Keller
Tibert Keller

Zum Fotografierverbot in Bergün

Das am 30.6.2017 schweizweit publizierte «Fotografierverbot» in Bergün hat einige FairFotografen – besonders unsere deutschen Bahnfreunde – verunsichert. Deshalb steht hier der originale «Gesetzestext» zum Download bereit, wie er von der Gemeindeversammlung verabschiedet wurde.
Es handelt sich beim «Fotografierverbot» um einen
dorfpolitisch unterstützten und abgestempelten «PR-Gag», orchestriert von der Tourismusorganisation Graubünden Ferien, wie am bezüglich Stil, Form und Rechtschreibung recht zweifelhaften «Gesetzestext» zu erkennen ist.

 

Download
Gesetz.pdf
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